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Der Grundmix Der Gebrauch des richtigen Grundmixes ist sehr wichtig. Es gibt keine Standard- Bonsaierde, da verschiedene Baumsorten verschiedene Grundmischungen bevorzugen. Im Allgemeinen gibt es zwei Basismischungen: für nadelartige und Laubbäume wird oft ein vorgefertigter Boden angeboten. Nadelbäume gedeihen gut in einem lockeren Boden, der das Wasser durchlässt. Mischen Sie Akadama, feinen Kies und Topferde im Verhältnis 1-2-1. Laubbäume bevorzugen dichteren Boden. Mischen Sie Akadama, feinen Kies und Topf-erde in einem Verhältnis von 2-1-1.
Akadama ist eine lockere Kleisorte, die oft für Bonsai gebraucht wird und somit in Bonsaigeschäften erhältlich. Feiner Kies hat einen Durchmesser von ca. 3 mm. Oftmals kann man zwischen rundem und scheibenartigem Kies wählen, wovon der scheibenartige eine gute Voraussetzung für eine lockere Grundmischung ist.
Das Umtopfen 1. Holen Sie den Bonsai so aus dem Topf, dass das Wurzelsystem vollkommen unversehrt bleibt. Setzen Sie den Bonsai in eine Schale, um mit der Wurzelharke fortzufahren (siehe Abb.1). 2. Entfernen Sie den Sand zwischen den Wurzeln mit der Wurzelharke, ohne dass diese beschädigt werden. Bei Nadelbäumen sollte nicht der ganze Sand entfernt werden, um die Bodenflora beizubehalten (siehe Abb.2). 3. Schneiden Sie die zur Seite wachsenden Hauptwurzeln so, dass ein Kranz aus Wurzeln entsteht. So entwickelt sich ein schöner Wurzelhals. Nun können zu lange Wurzeln angepasst werden. 4. Die Unterschicht des Topfes (etwa ein Fünftel der Höhe) sollte feinen Kies enthalten, um für eine gute Drainage und Belüftung zu sorgen. Auf diese Lage folgt der vorbereitete Grundmix. 5. Platzieren Sie den Baum nun etwas neben der Mitte des Topfes, um ein natürliches Bild zu erzeugen (siehe Abb.3). 6. Füllen Sie den Topf nun weiter mit der Grundmischung auf, bis er etwa 1 cm unter den Topfrand reicht. Der Boden sollte gleichmäßig, ohne Vertiefungen, aufgeschüttet werden (siehe Abb.4). Bewässern Sie den Baum so sehr, dass das Wasser unten aus dem Topf fließt. 7. Um Erosionen und Vertrocknung entgegenzuwirken, kann etwas Moos auf die Grundoberfläche gepflanzt werden.
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