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Das Wassergeben ist selbstverständlich, jedoch nicht minder schwierig. Die Menge und Quantität der Bewässerung hängt von vielen Faktoren ab: Baumsorte, Größe, Grundmix, Größe des Topfes, Wetter und Standplatz.
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Wann zu bewässern ist Wie oben beschrieben, wird der Zeitpunkt der Bewässerung von vielen Faktoren beeinflusst. Vor Allem zu Beginn ist die Bestimmung sehr schwierig. Darum wird geraten einen Satê- Spieß für etwa 10 Minuten in den Boden zu stecken. An der Verfärbung des Holzstabes erkennt man, ob zu bewässern ist oder nicht: je heller die Farbe, desto trockener der Boden. Ertasten Sie zur Bestimmung des Wasserbedürfnisses den Boden mit dem Finger. Bewässern Sie allein dann, wann es wirklich nötig ist. Die am häufigsten vorkommende Krankheit ist Wurzelfäule, die durch zu starke Bewässerung verursacht wird.
Wie zu bewässern ist Bewässern Sie immer von oben; gießen Sie das Wasser also auf die Krone des Baumes, um dem Wegspülen von Wasser vorzubeugen. Gießen Sie nicht so lange, bis das Wasser unten rausströmt. Verwenden Sie eine Gießkanne mit langem Hals und sehr feinem Sprühkopf (in jedem Bonsaigeschäft erhältlich). Zimmerbonsai können normal mit Gießkanne bewässert werden. Es sollte kein Wasser aus dem Topf laufen, so dass Sie das Gießen stoppen müssten. Bewässern Sie niemals während des Mittags, da die Feuchtigkeit auf Blättern durch die einfallende Sonne Verbrennungen zur Folge hat. Zudem wird der Boden auf einmal zu stark abgekühlt, was schlecht für die Wurzeln ist. Der späte Abend eignet sich bestens für die Bewässerung, da der Baum nachts in Ruhe Wasser aufnehmen kann. Regenwasser ist gut geeignet zur Bewässerung. Dieses kann mit Eimern während eines Regenschauers aufgefangen werden und in Gießkannen umgefüllt werden. Kranwasser ist nicht ungeeignet, birgt jedoch den Nachteil viele Zusatzstoffe wie zum Beispiel Calcium (hinterlässt weiße Ablagerungen auf den Blättern) zu enthalten. Grundsätzlich ist nichts besser als ein echter Regenschauer von Mutter Natur
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