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Gruppenbepflanzungen können in eine untiefe Schale gepflanzt werden, oder auch auf einen flachen Schieferstein. Flache Schalen kann man im Bonsaigeschäft kaufen, Schiefersteine sind besser in einem speziellen Handel oder Gartencenter zu kaufen. Bei beiden sollte auf eine gute Drainage geachtet werden: in Schiefersteine müssen vorsichtig einzelne Löcher gebohrt werden. Für Gruppenbepflanzungen können viele Laub- und Nadelbäume gebraucht werden. Diese können auch zusammen gepflanzt werden, jedoch ist dieses nicht weit verbreitet. Es ist wichtig, dass die Bäume gesund sind und dass sie eine gute Wurzelentwicklung vorweisen. Normal werden 5-15 Bäume verpflanzt; jedoch immer eine ungerade Anzahl. Wird eine untiefe Schale gewählt, kann der normale Grundmix benutzt werden. Wird ein Schieferstein gewählt, sollte auf jeden Fall an den Rändern eine Mischung aus Torf und Akadama (im Verhältnis ½ zu ½) verwendet werden. Das frühe Frühjahr eignet sich bestens zur Kreation von Gruppenbepflanzungen.
Stufenplan zur Bepflanzung 1. Erst muss die Schale/ der Schieferstein bepflanzt werden. Um die Drainage zu fördern, sollte die unterste Erdschicht aus feinem Kies bestehen. Auf diese Schicht folgt eine dünne Schicht des Grundmixes. 2. Nun müssen die gewählten Bäume individuell geformt werden. Die schwachen und toten Äste werden abgeschnitten und die Stämme werden freigemacht. 3. Holen Sie die Bäume nun aus ihren Töpfen und entfernen Sie die Erde am Wurzelhals. Lange Wurzeln können gekürzt werden. Auch dicke oder zur Seite wachsende Wurzeln dürfen zurückgeschnitten werden, um die Bäume an die untiefe Schale/ den Schieferstein anzupassen. Stellen Sie sicher, dass funktionstüchtige und gesunde Wurzeln verbleiben. 4. Platzieren Sie die vorbereiteten Bäume auf der dünnen Erdschicht (siehe Abb.1). Der größte Baum sollte ein wenig neben der Mitte stehen und von den anderen Bäumen umgeben sein. Sobald Sie mit der Komposition zufrieden sind (siehe Abb.2), wird der Rest der Schale/ des Schiefersteines mit dem übrigen Grundmix aufgefüllt (siehe Abb.3). 5. Auf der Grundoberfläche kann noch Moos platziert werden, um Vertrocknung und Erosionen vorzubeugen.
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